So es ist Samstag. Endlich Wochenende. Wie sich das gehört bin ich natürlich pünktlich um viertel vor sieben aufgestanden um mich in meine Sportmontur zu packen. 12°C draußen. Perfekt. Kurze Hose natürlich. Meine durchtrainierten Beine soll schließlich jeder sehen! Nur wer begegnet einem hier schon zu dieser Stunde?
Ihr ahnt es schon! Tausendfüßler, Eichhörnchen, Vögel. Mein heißgeliebter Cardinal Bird, der mir rot leuchtend aus dem nächsten Baum entgegenstrahlt. Ein perfekter Morgen – nicht nur für Waldorfschüler. Heute stand sogar ein Reh mitten auf meiner Strecke. Das hat keinerlei Anstalten gemacht mal aus dem Weg zu gehen und so war ich diejenige die ausweichen musste. Von wegen scheue Tiere!
Angekommen an meiner Oase der Ruhe (ein Foto folgt) ließ ich mich auf meinem Stammstein nieder. Heute mit besonderem Spektakel: Smoke on the Water. Der Fluss der niemals fließt war mächtig am Dampfen.
Auf meinem Rückweg begegnete ich dann doch noch dem ein oder anderen Homo sapiens. Einer war besonders nett und hauchte mir ein atemloses, keuchendes „mooarnin‘“ entgegen. Ein anderer überholte mich in Warnweste und einem bepackten Trinkgurt wie ich ihn selten gesehen habe. Mit dem hätte er locker zehn Tage im Tal des Todes überlebt. Aber wer weiß, vielleicht trägt er den nur wegen dem Gewicht, weil er dann mehr Kalorien verbrennt oder so ähnlich stand das glaube ich in Men’s Health.
Um meinen Kalorienhaushalt dann wieder auszugleichen habe ich zum Frühstück 15 Chocoloate-Chip-Pancakes gegessen. Aber die waren einfach zu lecker. Ich meine, wer macht schon bessere Pancakes als ich? Und immerhin habe ich während meinem 30-minütigen Hindernislauf bestimmt schon 3 oder 4 davon abtrainiert. Es ist also alles im Lot! (Ich wollte eigentlich sagen: Die Waage hält sich – aber ich habe hier keine. Ich kann euch also noch nicht mal verraten ob ich zugenommen habe. Noch passen meine Hosen aber wie angegossen, und so lange das der Fall ist, ist alles gut).
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