Auf der Autobahn hat sich ein Unwetter zusammengebraut, das in den USA locker das Prädikat "Hurricane" bekommen hätte. Äste flogen durch die Gegend. Es donnerte und blitzte wie wild. Da auch Hagel angekündigt war musste ich das Auto so schnell es ging in Sicherheit bringen. Schließlich lege ich keinen großen Wert darauf auf dem Dach künftig Poffertjes backen zu können. Da ist die erstbeste Lösung natürlich die kostenlose Tiefgarage bei IKEA.
Und während es draußen so stürmte und tobte ging ich erstmal in die Fundgrube. Zwei Schnäppchen später stellte ich mich in die lange Schlange des Schwedenshops.
Draußen wurde es immer schwärzer, bis man durch die Fenster schließlich gar nichts mehr sah. Bedrohlich fühlte sich das ganze aber erst an, als ich während ich in der Schlange stand von oben nass wurde. Und erst dann fiel mir auf wie zwei Dutzend Mitarbeiter - alle mit Mopp und Eimer ausgestattet - eine Lagebesprechung durchführten und zwei Sekunden später in alle Himmelsrichtungen sprinteten als gäbe es einen Notfall.
Heftige Zweifel kamen auf. War IKEA wirklich ein sicherer Ort? Für das Auto vielleicht, aber für die Menschen in der Halle machte es nicht den Eindruck.
Wer nicht in der Tiefgarage geparkt hatte wartete verzweifelt an der Rolltreppe wo sich schon die Menschenmassen stauten. Alle wollten endlich ihre BILLYS, HEMNES & Co in die Autos laden.
Der Regen hörte und hörte nicht auf. Doch irgendwann ging ich fast trockenen Fußes ins untere Parkdeck.
Das Vehikel und ich kamen unversehrt zu Hause an. Und wieder einmal hatte ich bei IKEA ein Erlebnis der besonderen Art. Dieser Laden ist und bleibt ein Ausflugsziel in meinen Top 10.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen