HAPPY NEW YEAR!
Der Countdown ist jedes Jahr der Gleiche. Aber so spannend wie an diesem Silvesterabend war er für mich noch nie. Während ihr in der Heimat schon seit 5 Stunden und 59 Minuten im neuen Jahr wart, starrte ich mit Tränen in den Augen auf die Großleinwand auf der der berühmte Ball-Drop vom Times Square übertragen wurde. Um Punkt zwölf fielen tausende Luftballons von der Decke. Ich war mittendrin. Zwischen hunderten anderen Menschen. Weil niemand in der Webster Hall dieses Spektakel verpassen wollte, kam es zu einem fürchterlichen Gedränge und Gequetsche. Immer mehr Leute wollten rein. Die, die rauswollten konnten somit nicht raus.
Nach 5 Minuten des Einströmens versuchte die Security mit Megafonen Anweisungen zu geben die anscheinend keiner hörte. Die dicken Jungs kamen also mächtig ins Schwitzen. Aber nicht nur die. Auch ich war klitschnass. Allerdings möchte ich lieber nicht genau wissen von was. Schweiß, Bier und was auch immer.
Mittlerweile hatte ich meine Freunde aus den Augen verloren und war eingequetscht zwischen zwei wunderhübschen Blondinen. Für manch einen sicherlich ein Traum. Mein Arm steckte allerdings so verdreht zwischen meinem Bauch und Vorderfrau, dass es ziemlich schmerzte. Ans Bewegen war aber nicht zu denken, da ging gar nix. Die Schmerzen vergingen in der nächsten Sekunde schlagartig. Die bereits genannte hübsche Dame hatte ebenso schicke Stilettos an. Und der Absatz bohrte sich in just dieser Sekunde in meinen Fuß. Hätte ich besser Turnschuhe statt Ballerinas angezogen.
Meine Schreie hat bei dieser Lautstärke keiner gehört und sie von hinten anstupsen ging wegen feststeckender Arme ja auch nicht.
Wegen den immensen Schmerzen kann ich mich nicht mehr so genau daran erinnern wie ich wieder ins Freie kam. Ich kann nur sagen: Ich habe meine Freunde alle wieder gefunden, mein Fuß war zwar blutig aber ich konnte noch laufen. Aber allem voran: Ich bin noch nie so spektakulär in ein neues Jahr gestartet.
| Hier war's noch leer. |
Nach 5 Minuten des Einströmens versuchte die Security mit Megafonen Anweisungen zu geben die anscheinend keiner hörte. Die dicken Jungs kamen also mächtig ins Schwitzen. Aber nicht nur die. Auch ich war klitschnass. Allerdings möchte ich lieber nicht genau wissen von was. Schweiß, Bier und was auch immer.
Mittlerweile hatte ich meine Freunde aus den Augen verloren und war eingequetscht zwischen zwei wunderhübschen Blondinen. Für manch einen sicherlich ein Traum. Mein Arm steckte allerdings so verdreht zwischen meinem Bauch und Vorderfrau, dass es ziemlich schmerzte. Ans Bewegen war aber nicht zu denken, da ging gar nix. Die Schmerzen vergingen in der nächsten Sekunde schlagartig. Die bereits genannte hübsche Dame hatte ebenso schicke Stilettos an. Und der Absatz bohrte sich in just dieser Sekunde in meinen Fuß. Hätte ich besser Turnschuhe statt Ballerinas angezogen.
Meine Schreie hat bei dieser Lautstärke keiner gehört und sie von hinten anstupsen ging wegen feststeckender Arme ja auch nicht.
Wegen den immensen Schmerzen kann ich mich nicht mehr so genau daran erinnern wie ich wieder ins Freie kam. Ich kann nur sagen: Ich habe meine Freunde alle wieder gefunden, mein Fuß war zwar blutig aber ich konnte noch laufen. Aber allem voran: Ich bin noch nie so spektakulär in ein neues Jahr gestartet.
| 99 tausend Luftballons... |
| Das Warten wurde durch Stripshows und diverse Shownummern verkürzt. |
| Am Times Square war ich natürlich auch noch. (Bis mich Polizei davongescheucht hat). |
| Hurraaa! Das neue Jaaahr ist daaa! (Links auf dem Bild seht ihr meine Nachbarin und Freundin Katie. Auch ein Au Pair aus Deutschland). |
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